Gesundes und Umwelt

1. MüRaS (Müllreduzierung an Schulen)

Unsere Schule praktiziert seit vielen Jahren ein eigenes Abfallwirtschaftskonzept. Die Schüler sammeln und entsorgen in Eigenverantwortung getrennt den in der Schule anfallenden Müll. Dies geschah schon lange bevor die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit allen Schulen im Jahr 2000 dieses Problem anpackte.

Im Rahmen ihres Abfallwirtschaftskonzeptes hat der Schulträger das Projekt „Müllgebührenreduzierung an Schulen (MüRaS)“ auf den Weg gebracht. Ziel des Konzeptes ist es, Müllgebühren an den Schulen dauerhaft zu reduzieren und gleichzeitig den Schulen eingesparte Gelder zukommen zu lassen. Wesentliche Voraussetzung für einen Erfolg des Projektes ist die permanente aktive Mitgestaltung und Mitarbeit durch Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer des Hausmeisters und der Reinigungskräfte.

In den vergangenen 5 Jahren hat die Schule so effektiv den Müll getrennt, dass die Stadt ihr jedes Jahr ca 2500,--€ an eingesparten Müllgebühren erstattet, mit denen sie unsere anderen Haushaltstitel verstärken konnte.

2. EaS (Energie sparen an Schulen)

In diesem gleich angelegten Projekt konnten wir geringere Beträge einsparen. In Zusammenarbeit mit dem Turnverein TuS Jahn, der jeden Abend unsere Turnhalle benutzt (die mit über unsere schulische Heizanlage läuft) sollen hier in Zukunft bessere Ergebnisse erzielt werden.

3. „Clean ist cool“

„Clean ist cool“ ist ein alljährliches Projekt das die Rheinische Post, der Verein „Clean up“ und die Sparkasse Mönchengladbach ins Leben gerufen hat: Schülerinnen und Schüler jeder teilnehmenden Klasse einer weiterführenden Schule bekommen vier Wochen morgens die RP geliefert, es gibt eine Umwelt-Olympiade im Internet und einen Kreativwettbewerb; sie werden angehalten sich mit Umweltfragen zu beschäftigen und in Sachen Umwelt Eigenverantwortung zu übernehmen. Am 2.6.2006 erhielt die Klasse 5a unserer Schule für ihren perfekt vorgetragenen „Müll – Rap – Song“ einen Preis. Auch im laufenden Jahr ist unsere Schule wieder dabei (siehe 2 Berichte).

4. Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst wird im Rahmen eines WP-Kurses dauerhaft geführt. Der leitende Kollege bildes die Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit dem in Mönchengladbach ansässigen Kreisverband des DRK zu „Schulsanitätern“ aus. Die Jugendlichen sollen am Ende ihrer Ausbildung in der Lage sein,

  • Sanitätsmaterial zu verwalten, zu warten und zu ergänzen
  • Die notwendigen Maßnahmen in Erster Hilfe auzuwenden,
  • Kompetente Hilfe bei der sachgerechten Versorgung verletzter Schüler sowie Lehrer während aller schulischen Veranstaltungen zu sein

Dabei sichern sie die drei ersten Glieder der Rettungskette „Sofortmaßnahmen – Notruf – Erste Hilfe“ bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Hierdurch kann Gelerntes im schulischen Alltag sinnvoll umgesetzt werden; das innerschulische soziale Gefüge wird positiv beeinflusst und gefestigt. Finanziell gefördert wird das Projekt vom Landesinstitut im Rahmen von GÖS. Außerdem erhält es sächliche Unterstützung durch das DRK, hiesige Apotheken und die pharmazeutische Industrie.

5. Zahnprophylaxe / Gesundes Pausenfrühstück

Regelmäßig kommen Mitarbeiterinnen des städtischen Gesundheitsamtes in unsere fünften Klassen und klären die Kinder über Zahnprophylaxe auf, üben mit ihnen die richtige Zahnpflege und bereiten ein gesundes Pausenfrühstück vor, das dann gemeinsam eingenommen wird.

Inzwischen ist es Regel, dass auch Schüler und Lehrer der Jahrgangsstufe 7 ein solches Frühstück anbieten.

6. Suchtprophylaxe

Über unsere Kollegen – Beauftragte für Suchtvorbeugung und Gesundheitserziehung – stellten wir den ersten Kontakt mit der Drogenberatung Mönchengladbach her. Da wir wollten dass jeder Kollege/In die Grundlagen der Suchtvorbeugung kennen lernte, hielt unser Kollegium am 21.06.2004 in den Seminarräumen der Drogenberatung eine ganztägige Konferenz mit dem Thema „Angewandte Suchtvorbeugung mit Gruppen“ ab. Wir haben das Ziel uns immer wieder zu diesem Thema zu treffen, da wir wissen dass Schülerinnen und Schüler heutzutage suchtgefährdet sind.

7. „Be smart, Don’t Start

Das Hauptziel dieses Wettbewerbs ist die Verzögerung oder noch besser die Verhinderung des Einstiegs in das Rauchen. Teilnehmende Klassen entschließen sich für einen Zeitraum von 6 Monaten eine Nichtraucherklasse zu sein. Wenn dies durchgehalten wird, winken Sach- und Geldpreise bis hin zu einer Klassenfahrt. Jede Klasse erhält ein Zertifikat.

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