Ganztagsbetrieb

Die GHS Heinrich Lersch ist seit 16 Jahren Ganztagsschule.

  • Abbau von Bildungsbenachteiligungen von Migrantenkindern und Kindern aus bildungsfernen Schichten
  • Abbau von Defiziten im Lern- und Leistungsvermögen und im Bereich der Basisqualifikationen
  • gute Versorgung von Kindern ohne geregelte Mahlzeiten
  • Verbesserung der Chancen beim Übergang in Ausbildung und Beruf

2. Elemente des Ganztagskonzeptes

  • sinnvolle Rhythmisierung von Regelunterricht, Förderunterricht, Arbeitsstunden, Arbeitsgemeinschaften, Projekten und Entspannungsphasen
  • individueller Förderunterricht in Mathematik, Englisch und vor allem Deutsch; Deutsch-Defizite haben negative Auswirkungen auf fast alle Fächer
  • Förderung auch von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern; z.B. ein Nachmittagskurs durchgeführt von qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern der IHK Mönchengladbach für Jugendliche der 9. Jahrgangsstufe und der Klasse 10B: Qualifizierung für attraktive Ausbildungswege (siehe Anlage 1, "Business English" )
  • Arbeitsstunden zur Anfertigung von Hausaufgaben unter Anleitung und zur Schaffung von Übungsmöglichkeiten
  • Angebote von Arbeitsgemeinschaften aus sportlichen, musischen, handwerklichen, technischen und hauswirtschaftlichen Bereichen
  • gestaltete Mittagspause: Essens-, Bewegungs- und Ruheangebot, z.B. warme Mahlzeiten geliefert von der Catering-Firma "food and beverage"; Sportgeräte auf dem Schulhof (Tischtennisplatten, Basketballkorb); Bänke auf dem Schulhof, Schülerbücherei und Ausleihe (Raum C1, momentan geführt von Schülern der Klasse 6b)
  • ein Schulsozialarbeiter berät einzelne Schülerinnen und Schüler, Schülergruppen und Eltern; arbeitet sowohl vorbeugend als auch bei konkreten Schwierigkeiten, Problemen und Konflikten, kooperiert mit Lehrkräften, Schulleitung und außerschulischen Beratungsinstitutionen
  • aktuelle Angebote sowohl im Regelunterricht vor- und nachmittags als auch Projekte ganztägig oder nachmittags aus dem Bereich Berufswahlvorbereitung und Verbesserung der Ausbildungsreife für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8; enge Kooperation mit außerschulischen Partnern (komplette Übersicht in Anlage 2)

3. Organisation

Der Ganztagsunterricht findet an vier Tagen der Woche statt. (Montag bis Donnerstag). Er dauert von 8.15 Uhr bis 15.45 Uhr. Die 6. Stunde (12.45 Uhr bis 13.30 Uhr) ist die Arbeitsstunde, daran schließt sich das Mittagessen an. An zwei Nachmittagen (Montag und Donnerstag) findet Regelunterricht statt, an den beiden anderen Tagen werden ca. 25 Arbeitsgemeinschaften angeboten und Schülerinnen und Schüler (vor allem) in Deutsch individuell gefördert. Diese Struktur ist für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 verpflichtend. Für die anderen (aus den 8., 9. und 10. Klassen) wird nachmittags teilweise Regelunterricht erteilt (z.B. Sport), ansonsten werden Angebote und Projekte aus dem Feld „Berufswahlvorbereitung“ durchgeführt.

4. Personal

Um den Ganztagsunterricht sicherzustellen arbeiten Lehrerinnen und Lehrer an mehreren Nachmittagen, auch Mütter und Väter bieten Arbeitsgemeinschaften an, ältere Schülerinnen und Schüler unterstützen einige Lehrer und Eltern bei ihrer Arbeit. Unser Sozialarbeiter sorgt für die Vernetzung sozialpädagogischer Hilfsmöglichkeiten.

5. Finanzierung

Der Nachmittagsunterricht wird durch 20%igen Gantagsstellenzuschlag abgedeckt. Die Fachkonferenzen Deutsch, Mathematik und Englisch sind verantwortlich für die Anschaffung von Fördermaterialien. Zudem werden Unterrichtsmittel und Verbrauchsmaterialien z.B. für die Arbeitsgemeinschaften aus dem Schuletat, der der Schule im Rahmen der „Flexiblen Haushaltsführung“ von dem Schulträger zur Verfügung gestellt wird, gekauft.

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